Marvin Alber Lügner und Betrüger

https://www.dfb.de/datencenter/personen/marvin-alber/spieler/spiele-in-saison/bundesliga-sued-suedwest-1737/2015-2016/stuttgarter-kickers-u-17

https://www.transfermarkt.de/marvin-alber/profil/spieler/388052

https://www.facebook.com/alber.marvin

https://www.linkedin.com/in/marvin-alber-584979193/?originalSubdomain=de

https://www.weltfussball.de/spieler_profil/marvin-alber/

https://www.sport.de/fussball/pe414735/marvin-alber/

https://www.transfermarkt.co.in/marvin-alber/siege/spieler/388052

https://www.tus-stuttgart.de/handball-mannschaften-a_jugend.html

Vorname: Marvin

Nachname: Alber

Straße: Schlossbergstraße Hausnummer: 32

Postleitzahl: 70569

Stadt: Stuttgart

Land: Deutschland


Aufgabe: Es ist reine Literaturrecherche.
Sprache: Deutsch
Arbeitsart: Hausarbeit
Fachgebiet: Rechtswissenschaft
Thema: Strafrecht
Arbeitsaufgabe: Eine saubere Fallbearbeitung mit ordentlicher Subsumtion unter den verschiedenen Definitionen.
Modul: Strafrecht AT,BT, Gefährliche KP mit Notwehr
Gliederungsanforderungen: Mitgelieferte Gliederung als Grobvorlage nehmen unverbindlich
Literaturanforderungen: Mitgelieferte Literatur ergänzen und vollständig verwenden und im Literaturverzeichnis aufnehmen.
Perspektive: Es soll im „Gutachtenstil“ geschrieben werden.
Zitate: Zitierweise Fußnote z. B.: Vgl. Bauer, C. (2018), S. 19 f

Prof. Dr. Cornelius Prittwitz Wintersemester 2020/21 Strafrecht I – Hausarbeit 

Tel.: [+49] (0)69/798-34348

https://www.jura.uni-frankfurt.de/42778711/Professur_f%C3%BCr_Strafrecht__Strafproze%C3%9F__Kriminologie_und_Rechtsphilosophie

https://www.uni-frankfurt.de/94430692/Exmatrikulation

Sachverhalt 

(nach BGH, Urt. vom 21.03.1996 ‒ 5 StR 432/95) 

Der 54 Jahre alte A benutzte an einem Nachmittag im Dezember für die Heimfahrt von der Arbeit  einen Zug, der die Strecke bis zum Wohnort des A in 24 Minuten zurücklegt. A fuhr in einem Abteil  der 1. Wagenklasse. Fahrgäste, die in der 2. Klasse keinen Sitzplatz gefunden hatten, standen auf  dem Gang vor der Tür des Abteils, in dem der A am Fenster saß. In diesem Abteil befand sich außer  dem A nur der 24 Jahre alte J, der an der Tür zum Gang saß. Als die Fahrkarten kontrolliert wurden,  kaufte J eine Fahrkarte für die 2. Klasse. Er verließ auf Aufforderung des Kontrolleurs das Abteil,  kehrte jedoch kurz darauf an seinen alten Platz zurück. Er war durch Alkohol leicht bis mittelgradig  berauscht und hatte eine geöffnete Bierdose bei sich; Biergeruch breitete sich im Abteil aus. A  wollte allein in dem Abteil sein; er fühlte sich von J gestört. Er entschloss sich, ihn mit Kaltluft aus  dem Abteil „herauszuekeln“. Er öffnete das Fenster. J fror, stand auf und machte das Fenster zu. A  öffnete daraufhin erneut das Fenster, das sodann wieder von J geschlossen wurde. Dieser Vorgang  wiederholte sich ein weiteres Mal, wobei es zu einem Wortstreit kam, bei dem J immer lauter  wurde. Nachdem A das Fenster zum dritten Mal geöffnet hatte, drohte J, der das Fenster abermals  zumachte, dem A mit erhobener Faust Schläge für den Fall an, dass das Fenster noch einmal  geöffnet würde. A, der dem J zeigen wollte, dass ihm ein Messer zur Verteidigung gegen Tätlich keiten zur Verfügung stehe, zog sein Fahrtenmesser „etwas aus der Scheide heraus“, so dass die  Klinge sichtbar wurde. Das Abteil wurde von innen nur durch die Notbeleuchtung erhellt. Doch  fiel aus dem Gang Licht in das Abteil; Licht kam auch durch die Außenfenster, weil der Zug, der  sich dem Wohnort des A näherte, „an immer mehr beleuchteten Häusern und Lichtquellen“  vorbeifuhr. In der Annahme, das Messer werde J von Tätlichkeiten abschrecken, machte A erneut  das Fenster auf; anschließend nahm er wieder seine halb liegende Position ein, bei der sich seine  Beine auf dem gegenüberliegenden Sitz befanden.  

Nun sprang J auf. Er ging auf A zu, um seine Drohung wahrzumachen und ihm Faustschläge zu  versetzen. J fasste mit beiden Händen in das Gesicht des A. Dieser hatte den Eindruck, J wolle ihm  „an den Hals gehen“. A hatte keine Zeit mehr zum Aufstehen. Er holte sein Fahrtenmesser aus der  neben ihm hängenden Jacke und stach damit dem über ihn gebeugten J „ungezielt in einer  Aufwärtsbewegung“ acht bis zehn Zentimeter tief in den Oberbauch. Die Möglichkeit, dass er  dadurch J töten könnte, war ihm dabei nicht bewusst. J wich etwas zurück. A konnte „nunmehr“  aufstehen. Zwischen ihm und J kam es innerhalb des Abteils zu einem Kampf.  

In diesem Augenblick trat der F in das Abteil ein und trennte die Kämpfenden. J ist am späten  Abend desselben Tages an den Folgen des Stiches in den Oberbauch verstorben. 

Aufgabe 1: Nehmen Sie gutachtlich Stellung zur Frage der Strafbarkeit von A gem. §§ 223 f. StGB. 

Aufgabe 2: Wie wäre die Frage nach der Strafbarkeit zu beantworten, wenn A durch seine  Fensteröffnungen den J nicht aus dem Abteil „herausekeln“, sondern zu einem tätlichen  Angriff provozieren wollte, um ihn ungestraft für sein Verhalten zu „bestrafen“?

Hinweise zur Bearbeitung der Aufgabenstellung:  

Die Aufgabenstellung weicht auf den ersten Blick von typischen in Klausur oder Hausarbeit zu bear beitenden Sachverhalten insofern ab, als der Sachverhalt (in wenigen Details verändert) wortgetreu  der BGH-Entscheidung aus dem Jahr 1996 entnommen wurde. Sie finden daher die Entscheidung  (einschließlich der Urteilsbegründungen) und ihre Kommentierungen in Lehrbüchern, Kommentaren  und Aufsätzen. Das erleichtert Ihnen einerseits die Arbeit, weil vertretbare Lösungen evident sind. Es  zeigt aber andererseits deutlicher als bei klassischen Sachverhalten, worin die Herausforderung der  Aufgabenstellung der Hausarbeit besteht: Sie müssen Schwerpunkte setzen, also die schwierigen  und umstrittenen Fragen ausführlich unter Berücksichtigung der dazu in Rechtsprechung und Schrift tum (nicht nur Lehrbücher und Kommentare, sondern auch Monographien, Aufsätze und  Urteilsrezensionen) geäußerten Ansichten behandeln und dazu selbständig Stellung nehmen. Das  können Sie im Rahmen des Ihnen vorgegebenen maximalen Umfangs (von ca. 20 Seiten) nur, wenn  Sie Unproblematisches kurz im Mitteilungsstil abhandeln.  

Bearbeitungsvermerk: 

Die Arbeit soll nicht mehr als 20 Seiten aufweisen. Auf der linken Seite ist ein Korrekturrand von  7 cm zu lassen, oben, unten und auf der rechten Seite muss der Abstand mindestens 1,5 cm betragen.  Die Schriftgröße hat 12 pt zu betragen, es ist eine Standardschriftart (z.B. Times New Roman) zu  verwenden. Es ist ein 1,5-zeiliger Zeilenabstand einzustellen. Beachten Sie für Formalia und  Zitiertechnik den „Leitfaden zur Erstellung studentischer Hausarbeiten“ (Download auf der Home 

page des Fachbereichs: https://www.jura.uni-frankfurt.de/49827945/Erstellung-von-Hausarbeiten— Leitfaden-fuer-Studierende-FB01.pdf). 

Die Abgabe der vollständigen Arbeit (Deckblatt, Literaturverzeichnis, Gliederung und Gutachten)  muss bis spätestens (Dienstag) 13. April 2021 als Word-Dokument ausschließlich auf elektro nischem Wege über das E-Center (http://www.jura.uni-frankfurt.de/43230317/E-Center) eingereicht  werden. (Achtung: Hierfür benötigen Sie einen gültigen Account des Hochschulrechenzentrums.) 

Die sogenannte Ehrenerklärung (§ 22 II 2 Studien- und Prüfungsordnung) ist in Zeiten der Präsenz lehre von Ihnen handschriftlich zu unterschreiben. Diese unterschriebene Erklärung ist nicht als  „Bild“ mit der Arbeit hochzuladen. Stattdessen ist am Ende Ihrer Bearbeitung zu formulieren: „Mit  Anklicken erkläre ich, dass ich die Arbeit gemäß der StudO selbständig verfasst und alle von  mir benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben habe.“

  1. SACHVERHALT

Sachverhalt 

(nach BGH, Urt. vom 21.03.1996 ‒ 5 StR 432/95) 

Der 54 Jahre alte A benutzte an einem Nachmittag im Dezember für die Heimfahrt von der Arbeit einen Zug, der die Strecke bis zum Wohnort des A in 24 Minuten zurücklegt. A fuhr in einem Abteil der 1. Wagenklasse. Fahrgäste, die in der 2. Klasse keinen Sitzplatz gefunden hatten, standen auf dem Gang vor der Tür des Abteils, in dem der A am Fenster saß. In diesem Abteil befand sich außer dem A nur der 24 Jahre alte J, der an der Tür zum Gang saß. Als die Fahrkarten kontrolliert wurden, kaufte J eine Fahrkarte für die 2. Klasse. Er verließ auf Aufforderung des Kontrolleurs das Abteil, kehrte jedoch kurz darauf an seinen alten Platz zurück. Er war durch Alkohol leicht bis mittelgradig berauscht und hatte eine geöffnete Bierdose bei sich; Biergeruch breitete sich im Abteil aus. A wollte allein in dem Abteil sein; er fühlte sich von J gestört. Er entschloss sich, ihn mit Kaltluft aus dem Abteil „herauszuekeln“. Er öffnete das Fenster. J fror, stand auf und machte das Fenster zu. A öffnete daraufhin erneut das Fenster, das sodann wieder von J geschlossen wurde. Dieser Vorgang wiederholte sich ein weiteres Mal, wobei es zu einem Wortstreit kam, bei dem J immer lauter wurde. Nachdem A das Fenster zum dritten Mal geöffnet hatte, drohte J, der das Fenster abermals zumachte, dem A mit erhobener Faust Schläge für den Fall an, dass das Fenster noch einmal geöffnet würde. A, der dem J zeigen wollte, dass ihm ein Messer zur Verteidigung gegen Tätlich- keiten zur Verfügung stehe, zog sein Fahrtenmesser „etwas aus der Scheide heraus“, so dass die Klinge sichtbar wurde. Das Abteil wurde von innen nur durch die Notbeleuchtung erhellt. Doch fiel aus dem Gang Licht in das Abteil; Licht kam auch durch die Außenfenster, weil der Zug, der sich dem Wohnort des A näherte, „an immer mehr beleuchteten Häusern und Lichtquellen“ vorbeifuhr. In der Annahme, das Messer werde J von Tätlichkeiten abschrecken, machte A erneut das Fenster auf; anschließend nahm er wieder seine halb liegende Position ein, bei der sich seine Beine auf dem gegenüberliegenden Sitz befanden. 

Nun sprang J auf. Er ging auf A zu, um seine Drohung wahrzumachen und ihm Faustschläge zu versetzen. J fasste mit beiden Händen in das Gesicht des A. Dieser hatte den Eindruck, J wolle ihm „an den Hals gehen“. A hatte keine Zeit mehr zum Aufstehen. Er holte sein Fahrtenmesser aus der neben ihm hängenden Jacke und stach damit dem über ihn gebeugten J „ungezielt in einer Aufwärtsbewegung“ acht bis zehn Zentimeter tief in den Oberbauch. Die Möglichkeit, dass er dadurch J töten könnte, war ihm dabei nicht bewusst. J wich etwas zurück. A konnte „nunmehr“ aufstehen. Zwischen ihm und J kam es innerhalb des Abteils zu einem Kampf. 

In diesem Augenblick trat der F in das Abteil ein und trennte die Kämpfenden. J ist am späten Abend desselben Tages an den Folgen des Stiches in den Oberbauch verstorben. 


  1. LITERATURVERZEICHNIS

Beck’scher Online Kommentar StGB (Heintschel-Heinegg, Bernd [Hrsg.])

StGB, 33. Edition
München, Stand: 01.12.2016
zit.: BeckOK StGB

Eisele, Jörg

Strafrecht – Besonderer Teil
4. Auflage
Stuttgart, 2017

Fischer, Thomas

Strafgesetzbuch und Nebengesetze
64. Auflage
München 2017
zit.: Fischer -StGB

Heinrich, Bernd

Strafrecht – Allgemeiner Teil
5. Auflage
Stuttgart, 2016

Hilgendorf, Eric

Valerius, Brian

Strafrecht – Strafrecht Allgemeiner Teil

2. Auflage
München, 2015

Jähnke, Burkhard

Odersky, Wilhelm

Laufhütte, Heinrich Wilhelm (Hrsg.)                            

Leipziger Kommentar zum StGB,

11. Auflage, Band 1-5,

Berlin, 2002

Jescheck, Hans-Heinrich

Weigend, Thomas

Lehrbuch des Strafrechts – Allgemeiner Teil
5. Auflage
Berlin, 1996

Kindhäuser, Urs

Strafrecht – Allgemeiner Teil
8. Auflage
Baden-Baden, 2017

Kindhäuser, Urs

Strafrecht – Besonderer Teil I – Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft
8. Auflage
Baden-Baden, 2017

Kindhäuser, Urs
Neumann, Ulfried
Paeffgen, Hans-Ullrich

Kindhäuser, Urs

Kommentar zum StGB, 4.Aufl., Baden-Baden, 2013
Baden-Baden, 2013

zit: Kindhäuser LPK

Strafgesetzbuch – Lehr und Praxiskommentar
6. Auflage
Baden-Baden, 2015

zit: Kindhäuser LPK

Krey, Volker

Esser, Robert

Deutsches Strafrecht – Allgemeiner Teil

6. Auflage

Stuttgart, 2016

Münchner Kommentar Strafgesetzbuch

Münchner Kommentar zum Strafgesetzbuch
Band 3 §§ 185 – 262 StGB

München 2003
zit.: MüKo zum StGB

Münchner Kommentar Strafgesetzbuch
Joecks, Wolfgang / Miebach, Klaus [Hrsg.]

Münchner Kommentar zum Strafgesetzbuch
Band 1 §§ 1 – 37 StGB

München, 2011
zit.: MüKo zum StGB

Rengier, Rudolf

Strafrecht Allgemeiner Teil
9. Auflage
München, 2017
zit.: Rengier – Strafrecht AT

Rengier, Rudolf

Strafrecht Besonderer Teil II
Delikte gegen die Person und die Allgemeinheit
21. Auflage

Konstanz, 2020
zit.: Rengier – Strafrecht BT II

Roxin, Claus

Strafrecht Allgemeiner Teil

Band I, Grundlagen – Der Aufbau der Verbrechenslehre

4. Auflage, München, 2006
zit.: Roxin – Strafrecht AT

Roxin, Claus

Strafrecht Allgemeiner Teil
Band II, Besondere Erscheinungsformen der Straftat
München, 2003
zit.: Roxin – Strafrecht AT II

Wessels, Johannes
Beulke, Werner
Satzger, Helmut

Strafrecht Allgemeiner Teil
Die Straftat und ihr Aufbau
46. Auflage
Heidelberg, 2016
zit.: Wessels/Beulke/Satzger – Strafrecht AT

Köhler 

                              BGB Allgemeiner Teil

                    44.Auflage 2020



Tatkomplex 1

  • Strafbarkeit des A gem. §§ 223 Abs.1, 224 Abs.1 Nr.2 Alt.2, Nr.5

Indem A dem B mit einem Fahrtenmesser in den Bauch stach könnte er sich wegen gefährlicher Körperverletzung gemäß §§ 223 Abs.1,224 Abs.1 Nr.2 Alt.2, Nr.5 strafbar gemacht haben. 

  1. Tatbestand 
  2. Objektiver Tatbestand 
  3. a) Erfolg 

Dafür müsste eine körperliche Misshandlung oder eine Gesundheitsschädigung vorliegen.

  1. Körperliche Misshandlung 

Eine körperliche Misshandlung ist jede üble, unangemessene Behandlung, die zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung des körperlichen Wohlempfindens oder der körperlichen Unversehrtheit führt. Die Stichwunden drangen acht bis zehn Zentimeter tief in den Oberbauch des B ein wodurch sein Wohlbefinden und seine Unversehrtheit beeinträchtigt wurde. Damit liegt eine körperliche Misshandlung vor. 

  1. Gesundheitsschädigung 

 Unter einer Gesundheitsschädigung versteht man das Hervorrufen oder Steigern eines vom Normalzustand abweichenden pathologischen Zustands. Vorliegend hat der A auf den B mithilfe eines Messers eingestochen. Dadurch entstand eine massive Gesundheitsschädigung zum Nachteil des B. Somit liegt eine Gesundheitsschädigung vor. 

  1. c) Kausalität

Weiterhin müsste das Handeln des A kausal gewesen sein für den tatbestandlichen Erfolg. Nach der condicio-sine-qua-non-Formel ist jede Bedingung kausal, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

Hätte A nicht auf B eingestochen wäre dieser nicht durch starke Schnittverletzungen verletzt worden und infolgedessen gestorben. Deshalb war die Handlung des A kausal für die Körperverletzung zum Nachteil des B. 

  1. d) objektive Zurechnung 

Der Erfolg müsste dem A auch objektiv zurechenbar sein.

A hat durch das Stechen in den Oberbauch eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen, die sich im konkreten Erfolg, nämlich dem verletzen Körper des B, realisiert hat. Somit ist ihm der Erfolg auch objektiv zurechenbar.

  1. b) Qualifikationstatbestand, §224 I Nr.2 Var.2

Vorliegend könnte das qualifikationsmerkmal des gefährlichen Werkzeugs in Betracht kommen.

Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand, der unter Berücksichtigung seiner Art der Benutzung und seiner objektiven Beschaffenheit dafür konkret geeignet ist, gravierende Verletzungen am Körper des Angegriffenen hervorzurufen. Vorliegend hat die A auf B mittels eines Messers eingestochen. Dadurch entstand eine massive Gesundheitsschädigung zum Nachteil des B. Des Weiteren wären die Stiche exakt dafür geeignet das Leben des B zu gefährden. Die Stiche drangen in dessen Körper ein wodurch das Wohlbefinden und die Unversehrtheit beeinträchtigt wurde. Damit liegt auch eine körperliche Misshandlung vor. 

A hat zudem durch das Einsetzen des Messers eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen, die sich im konkreten Erfolg, nämlich dem verletzen Körper des B, realisiert hat.

Qualifikationsmerkmal, §224 Abs.1 Nr.5 

Fraglich ist zudem, ob das qualifikationsmerkmal des §224 Abs.1 Nr.5 verwirklicht wurde. Demnach müsste die Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begangen worden sein. 

Die 5. Variante „mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung“ verlangt, in Übereinstimmung mit dem gesetzgeberischen Willen und der h. M. , eine Begehungsweise, die nach den Umständen des konkreten Falles wie der Art, Dauer und Stärke der Einwirkung objektiv generell geeignet ist, das Opfer in Lebensgefahr zu bringen.

Vorliegend stach A dem B mit einem Fahrtenmesser acht bis zehn Zentimeter in den Oberbauch. Eine solche Handlung ist generell dazu geeignet das Opfer in Lebensgefahr zu bringen, zumal der Oberbauch eine gefährliche Zone darstellt welche Lebenswichtige Organe beinhaltet. 

Folglich hat A das qualifikationsmerkmal des §224 Abs.1 Nr.5 verwirklicht. 

  1. Subjektiver Tatbestand 
  1. Bezüglich §223

A müsste auch vorsätzlich gehandelt haben. Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis all seiner objektiven Tatbestandsmerkmale. 

Vorliegend hat A willentlich in den Oberbauch des B eingestochen.

Er handelte mit dolus diectus 1. Grades und somit auch vorsätzlich.

  1. Bezüglich §224 Abs.1 Nr.2 Var.2

A müsste auch bezüglich des Qualifikationsmerkmals vorsätzlich gehandelt haben. A hatte das Fahrtenmesser bereits in der Hand und war auch mental für dessen Einsatz vorbereitet. Er hat also willentlich das Fahrtenmesser benutzt und handelte hierbei mit dolus directus 1.Grades. Somit handelte A in Bezug auf das qualifikationsmerkmal vorsätzlich. 

  1. Bezüglich §224 Abs.1 Nr.5

A müsste auch bezüglich der lebensgefährdenden Behandlung vorsätzlich gehandelt haben. Hier könnte ein bedingter Vorsatz in Form eines dolus eventualis in Betracht kommen. 

A war zwar nicht bewusst das ein solcher Verlauf tödlich enden könnte, allerdings hat er eine solche lebensgefährdende Behandlung zumindest in kauf genommen. Zudem stellt ein Messerstich ohne Zweifel eine gefährdende Behandlung für Leib und Leben da. Folglich handelte A auch hier vorsätzlich.  

  1. Rechtswidrigkeit

A müsste auch Rechtswidrig gehandelt haben. Eine Handlung ist Rechtswidrig, wenn kein Rechtfertigungsgrund einschlägig ist. Vorliegend könnte A jedoch durch Notwehr gemäß §32 gerechtfertigt sein. 

1.Notwehr §32

  1. a) Notwehrlage

Die Notwehrlage setzt gemäß §32 II einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff voraus.

  1. aa) Angriff 

Es müsste ein Angriff seitens des B vorliegen.

Unter einem Angriff ist jedes menschliche Verhalten zu verstehen, das ein rechtlich geschütztes Individualinteresse bedroht oder verletzt.

Vorliegend hatte der J dem A infolge des mehrfachen öffnen des Fensters Schläge angedroht. Als A dem nicht nachkam und erneut das Fenster öffnete sprang J auf und fasste dem A mit beiden Händen in einer über ihn gebeugten Position ins Gesicht. A nahm dies als Angriff war und vermutete der J wolle ihm an den Hals gehen. 

Ein solches Verhalten seitens des J kann durchaus als Angriff wahrgenommen werden und stellt eine Bedrohung der Körperlichen Integrität des A dar. Somit liegt ein Angriff des J vor. 

  1. bb) Gegenwärtigkeit 

Dieser Angriff müsste auch gegenwärtig sein.

Ein Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch fortdauert.

Vorliegend war J in einer gebeugten Position über dem A und fasste diesem ins Gesicht. Da J dem A schon Schläge angedroht hatte ist davon auszugehen das J zu weiteren Maßnahmen gegriffen hätte. Somit hat der 

Der Angriff des J hat also gerade stattgefunden und war somit gegenwärtig.  

  1. cc) Rechtswidrigkeit

Der Angriff müsste auch rechtswidrig sein.

Nach der Lehre vom Erfolgsunrecht ist ein Angriff rechtswidrig, wenn kein besonderer Rechtfertigungsgrund vorliegt.

Das öffnen eines Fensters i 

  1. b) Notwehrhandlung 

Unter der Notwehrhandlung ist die erforderliche und gebotene Verteidigung gegenüber dem Angreifer zu verstehen.

  1. aa) Geeignetheit

Die Notwehrhandlung müsste geeignet sein.

Geeignet ist das Mittel, durch dessen Einsatz zu erwarten ist, dass die Gefahr sofort und endgültig beseitigt oder abgeschwächt wird. vorliegend erreicht A durch den Messerstich das zurückweichen des J. Dadurch ist A in der Lage den Angriff abzuschwächen und von seiner liegenden Position in eine Aufrechte zu kommen. Somit war die Handlung des A geeignet. 

  1. bb) Erforderlichkeit

Die Handlung des A müsste zudem erforderlich gewesen sein. 

Erforderlich ist diejenige Verteidigung, die aufgrund eines objektiven ex-ante-Urteils geeignet erscheint, den Angriff endgültig zu beenden, und dabei unter den gleichermaßen geeigneten Mitteln dasjenige darstellt, das den geringsten Verlust beim Angreifer bedingt.

  1. cc) Gebotenheit

Das Notwehrrecht könnte vorliegend jedoch durch die Gebotenheit eingeschränkt sein.

Sozialethisch missbilligendes verhalten ? 

Schwerpunkt in der Gebotenheit- ausführliche Meinungen miteinbringen 

  1. c) Subjektives Rechtfertigungselement

Verteidigungshandlung 

III. Ergebnis 

A hat sich gemäß § 224 Abs. 1 Nr.2 Var.1 strafbar gemacht, die als lex specialis die einfache Körperverletzung gemäß § 223 I verdrängt.

Tatkomplex 2

  1. Strafbarkeit des A wegen gefährlicher Körperverletzung gemäß §§ 223 Abs.1 Nr.2 Var.2, Nr.5 
  1. Tatbestand 

Vorliegend kann sowohl im objektiven als auch im subjektiven Tatbestand nach oben verwiesen werden.

  1. Rechtswidrigkeit
  2. Notwehr 
  3. a) Notwehrlage

nach oben verweisen 

  1. b) Notwehrhandlung 
  2. aa) Geeignetheit 
  3. bb) Erforderlichkeit 
  4. cc) Gebotenheit

Absichtsprovokation + 

Des Weiteren müsste die Notwehrhandlung auch geboten sein. 

Vorliegend könnte das Notwehrrecht 

Eine Absichtsprovokation begeht, wer zielstrebig im Sinne des dolus directus 1. Grades durch ein rechtswidriges Verhalten einen Angriff herausfordert, um den Gegner unter dem Deckmantel der äußerlich gegebenen objektiven Notwehrlage verletzen zu können.

Eventuell Notwehrexzess nachdem man in der Gebotenheit rausfliegt 

 

 

 

 

Thema: Strafrecht

 

 

 

 

 

 

Erstprüfer:                        Prof. Dr. rer. nat.

 

Zweitprüfer:                      Prof. Dr.-Ing.

 

Verfasser:                       

 

 

Matrikelnummer:              

 

E-Mail:                             t@hotmail.de

 

Datum:                            

 

 

 

Sperrvermerk

Die vorliegende Masterarbeit enthält vertrauliche unternehmensbezogene Daten.

Sie darf deshalb außer den Gutachtern keinem Dritten zugänglich gemacht und nicht an die Bibliothek gegeben werden.

Alle Daten sind von den Gutachtern vertraulich zu behandeln.

 

Eidesstattliche Versicherung

Ich versichere hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig ohne fremde Hilfe verfasst und keine anderen als die im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen benutzt habe.

Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus veröffentlichten oder noch nicht veröffentlichten Quellen entnommen sind, sind als solche kenntlich gemacht.

Die Zeichnungen oder Abbildungen in dieser Arbeit sind von mir selbst erstellt worden oder mit einem entsprechenden Quellennachweis versehen.

Diese Arbeit ist in gleicher oder ähnlicher Form noch bei keiner anderen Prüfungsbehörde eingereicht worden.

 

 

Datum, Unterschrift

 

 

Danksagung

Ich bedanke mich bei Herrn Prof. Dr. rer. nat., für die stets gute Betreuung. Außerdem bedanke ich mich bei Herrn Prof. Dr.-Ing. und Herrn, Geschäftsführer der…,  sowie allen nicht namentlich erwähnten Personen, dich mich bei dieser Arbeit unterstützt haben.

 

Inhaltsverzeichnis

Sperrvermerk. II

Eidesstattliche Versicherung. II

Danksagung. II

Abbildungsverzeichnis. V

Tabellenverzeichnis: V

Abkürzungsverzeichnis. VI

  1. Strafbarkeit des A wegen Totschlags gem. § 212 I StGB. 1
  2. Tatbestand. 1
  3. Objektiver Tatbestand. 1
  4. Subjektiver Tatbestand. 1
  5. Ergebnis. 2
  6. Strafbarkeit des A gem. §§ 223 Abs.1, 224 Abs.1 Nr.2 Alt.2, Nr.5. 2
  7. Tatbestand. 2
  8. Objektiver Tatbestand. 2
  9. aa) Körperliche Misshandlung. 2
  10. bb) Gesundheitsschädigung. 2
  11. c) Kausalität 3
  12. d) Objektive Zurechnung. 3
  13. b) Qualifikationstatbestand, §224 I Nr.2 Var.2. 3
  14. Subjektiver Tatbestand. 4

a)Bezüglich §223. 4

b)Bezüglich §224 Abs.1 Nr.2 Var.2. 4

c)Bezüglich §224 Abs.1 Nr.5. 5

  1. Rechtswidrigkeit 5

1.Notwehr §32. 5

  1. a) Notwehrlage. 5
  2. aa) Angriff 5
  3. b) Notwehrhandlung. 6
  4. aa) Geeignetheit 6
  5. bb) Erforderlichkeit 6
  6. cc) Gebotenheit 7
  7. aa) Ausweichen. 7
  8. bb) Schutzwehr 8
  9. cc) Trutzwehr 8
  10. Ergebnis. 8

III. Schuld. 9

III. Ergebnis. 9

  1. Strafbarkeit des A wegen fahrlässiger Tötung gem. § 222 StGB. 9
  2. Tatbestand. 9
  3. Rechtswidrigkeit 10

III. Ergebnis. 10

  1. Strafbarkeit des A wegen versuchter Nötigung gem. § 240 III Var. 2, 22, 23 I zum Nachteil des J. 10
  2. Tatbestand
. 10
  3. Tatentschluss. 10
  4. Unmittelbares Ansetzen. 10
  5. Rechtswidrigkeit 11

III. Schuld. 11

  1. Ergebnis. 11

Literaturverzeichnis. 12

 

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Werkslayout 1

Tabellenverzeichnis:

Tabelle 1: Geschäftsfeldmatrix. 1

 



Abkürzungsverzeichnis

 

 

  • Die Übrigen verwendeten Abkürzungen sind an dieser Stelle nicht aufgeführt, da sie im Alltag gebräuchlich sind sowie im Wörterbuch nachschlagbar sind (wie etwa z.B., zzgl., d.h., bzw., …).
  • In der vorliegenden Arbeit ist lediglich von Mitarbeitern, Kunden, Kollegen, etc. die Rede in der männlichen Form. Dies dient ausschließlich zu Zwecken der einfacheren Lesbarkeit. Stets sind beide Geschlechter gemeint.

 

 

A. Strafbarkeit des A wegen Totschlags gem. § 212 I StGB

A könnte sich zum Nachteil des B wegen Totschlags gem. § 212 I StGB strafbar gemacht haben.

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

Der erforderliche Erfolg, nämlich der Tod des J ist eingetreten. Die zugehörige Handlung war der Stich mit dem Messer in den Bauch des A.

Zur Verwirklichung des Tatbestandes muss allerdings die Handlung auch kausal gewesen sein. Kausal ist eine Handlung, wenn sie nicht hingweg gedacht werden kann, ohne, dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele. Vorliegend stach A auf den J mit einem Messer ein. Infolge dieser Verletzungen starb er. Dass der Erfolg, nämlich der Tod des J erst zeitlich später eingetreten ist und nicht bereits direkt nach dem Stich oder dem darauffolgenden Kampf zwischen den beiden Beteiligten ist unerheblich. Die Handlung des A war kausal. Zudem müsste sie auch objektiv zurechenbar gewesen sein. Zurechenbar ist eine Handlung gemeinhin dann, wenn der Täter eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat und sich diese Gefahr in der Handlung realisiert. Auch davon kann vorliegend unproblematisch ausgegangen werden.

Der objektive Tatbestand ist insoweit erfüllt.

 

2. Subjektiver Tatbestand

Zur Verwirklichung des Tatbestandes müsste der Täter allerdings auch vorsätzlich gehandelt haben. Vorsatz meint die Begehung einer Tat mit Wissen und Wollen zum maßgeblichen Zeitpunkt. Dabei werden verschiedene Formen des Vorsatzes unterschieden. Vorliegend scheiden dolus directus ersten und zweiten Grades aus. Allerdings könnte Vorsatz in Form von dolus eventualis vorliegen. Hiernach muss der Täter wissen, dass es möglicherweise zum Tod des Opfers kommen kann und der Täter muss den Tod des Opfers zumindest billigend in Kauf nehmen. Daran fehlt es hier aber vorliegend. A rechnete zu keinem Zeitpunkt damit, dass J an den Stichverletzungen sterben könnte. Insoweit ist auch dolus eventualis nicht anzunehmen.

 

II. Ergebnis

Mangels Vorsatz liegt keine Strafbarkeit wegen Totschlags gem. § 212 I StGB vor.

 

B. Strafbarkeit des A gem. §§ 223 Abs.1, 224 Abs.1 Nr.2 Alt.2, Nr.5[1]

Indem A dem B mit einem Fahrtenmesser in den Bauch stach könnte ersich   wegen   gefährlicher   Körperverletzung   gemäß   §§   223   Abs.1, 224 Abs.1 Nr.2 Alt.2, Nr.5 strafbar gemacht haben.

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

  1. a) Erfolg Dafür müsste eine     körperliche     Misshandlung     oder     eine Gesundheitsschädigung vorliegen.

aa) Körperliche Misshandlung

 Eine     körperliche     Misshandlung ist     jede     üble und  unangemessene Behandlung,   die   zu   einer   nicht   unerheblichen   Beeinträchtigung   des körperlichen   Wohlempfindens   oder   der   körperlichen   Unversehrtheit führt.[2]   Die   Stichwunden   drangen   acht   bis   zehn   Zentimeter   tief   in   den Oberbauch   des   B   ein   wodurch   sein   Wohlbefinden   und   seine Unversehrtheit   beeinträchtigt   wurde.   Damit   liegt   eine   körperliche Misshandlung vor.

bb) Gesundheitsschädigung  

Unter einer Gesundheitsschädigung versteht man das Hervorrufen oder Steigern   eines   vom   Normalzustand   abweichenden   pathologischen

Zustands.[3]   Vorliegend   hat   der   A   auf   den   B   mithilfe   eines   Messers eingestochen.   Dadurch   entstand   eine   massive   Gesundheitsschädigung zum Nachteil des B. Somit liegt eine Gesundheitsschädigung vor.

c) Kausalität

Weiterhin   müsste   das   Handeln   des   A   kausal   gewesen   sein   für   den tatbestandlichen Erfolg. Nach der condicio-sine-qua-non-Formel ist jede Bedingung kausal, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.[4] Hätte   A   nicht   auf   B   eingestochen   wäre   dieser   nicht   durch   starke Schnittverletzungen   verletzt   worden   und   infolgedessen  nicht gestorben. Deshalb war die Handlung des A kausal für die Körperverletzung zum Nachteil des B.

d) Objektive Zurechnung

Der Erfolg müsste dem A auch objektiv zurechenbar sein. A   hat   durch   das   Stechen   in   den   Oberbauch   eine   rechtlich   relevante Gefahr geschaffen, die sich im konkreten Erfolg, nämlich dem verletzten Körper   des   B, realisiert   hat.[5]   Somit   ist   ihm   der   Erfolg   auch   objektiv zurechenbar.

 

b) Qualifikationstatbestand, §224 I Nr.2 Var.2

Vorliegend     könnte     das     Qualifikationsmerkmal     des     gefährlichen Werkzeugs in Betracht kommen. Ein     gefährliches     Werkzeug     ist     jeder     Gegenstand, der     unter Berücksichtigung   seiner   Art   der   Benutzung   und   seiner   objektiven Beschaffenheit dafür konkret geeignet ist, gravierende Verletzungen am Körper des  Angegriffenen  hervorzurufen.[6] Vorliegend  hat die A auf B mittels   eines   Messers   eingestochen.   Dadurch   entstand   eine   massive Gesundheitsschädigung   zum   Nachteil   des   B.   Des   Weiteren   wären   die Stiche exakt dafür geeignet das Leben des B zu gefährden. Die Stiche drangen   in   dessen   Körper   ein   wodurch   das   Wohlbefinden   und   die Unversehrtheit  beeinträchtigt   wurde.  Damit  liegt  auch  eine  körperliche Misshandlung vor. A hat zudem durch das Einsetzen des Messers eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen, die sich im konkreten Erfolg, nämlich dem verletzten Körper des B, realisiert hat.[7]

Qualifikationsmerkmal, §224 Abs.1 Nr.5

Fraglich ist zudem, ob das Qualifikationsmerkmal des §224 Abs.1 Nr.5 verwirklicht wurde. Demnach müsste die Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begangen worden sein. Die 5. Variante „mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung“ verlangt, in Übereinstimmung mit dem gesetzgeberischen Willen und der h. M. , eine Begehungsweise, die nach den Umständen des konkreten Falles wie der Art, Dauer und Stärke der Einwirkung objektiv generell geeignet ist, das Opfer in Lebensgefahr zu bringen.[8] Vorliegend   stach   A   dem   B   mit   einem   Fahrtenmesser   acht   bis   zehn Zentimeter   in   den   Oberbauch.   Eine   solche   Handlung   ist   generell   dazu geeignet   das   Opfer   in   Lebensgefahr   zu   bringen,   zumal   der   Oberbauch eine gefährliche Zone darstellt welche lebenswichtige Organe beinhaltet. Folglich   hat   A   das   Qualifikationsmerkmal   des   §224   Abs.1   Nr.5verwirklicht.

2. Subjektiver Tatbestand

 a)Bezüglich §223

A   müsste   auch   vorsätzlich   gehandelt   haben.   Vorsatz   ist   der   Wille   zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis all seiner objektiven Tatbestandsmerkmale.[9]

Vorliegend hat A willentlich in den Oberbauch des B eingestochen. Er handelte mit dolus diectus 1. Grades und somit auch vorsätzlich.

b)Bezüglich §224 Abs.1 Nr.2 Var.2

A   müsste   auch   bezüglich   des   Qualifikationsmerkmals   vorsätzlich gehandelt haben. A hatte das Fahrtenmesser bereits in der Hand und war auch mental  für dessen  Einsatz  vorbereitet.  Er hat also  willentlich  das Fahrtenmesser benutzt und handelte hierbei mit dolus directus 1.Grades. Somit handelte A in Bezug auf das Qualifikationsmerkmal vorsätzlich.

c)Bezüglich §224 Abs.1 Nr.5

A müsste auch bezüglich der lebensgefährdenden Behandlung vorsätzlich gehandelt haben. Hier könnte ein bedingter Vorsatz in Form eines dolus eventualis in Betracht kommen. A war zwar nicht bewusst das ein solcher Verlauf tödlich enden könnte, allerdings hat er eine solche lebensgefährdende Behandlung zumindest in Kauf   genommen.   Zudem   stellt   ein   Messerstich   ohne   Zweifel   eine gefährdende   Behandlung   für   Leib   und   Leben   da.   Folglich   handelte   A auch hier vorsätzlich. 

II. Rechtswidrigkeit

A   müsste   auch   rechtswidrig   gehandelt   haben.   Eine   Handlung   ist rechtswidrig, wenn     kein     Rechtfertigungsgrund     einschlägig     ist. Vorliegend   könnte   A   jedoch   durch   Notwehr   gemäß   §32   gerechtfertigt sein.

1.Notwehr §32

a) Notwehrlage

Die Notwehrlage setzt gemäß §32 II einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff voraus.[10]

aa) Angriff

Es müsste ein Angriff seitens des B vorliegen. Unter einem Angriff ist jedes menschliche Verhalten zu verstehen, das ein rechtlich geschütztes Individualinteresse bedroht oder verletzt.[11] Vorliegend hatte der J dem A infolge des mehrfachen öffnen des Fensters Schläge   angedroht.   Als   A   dem   nicht   nachkam   und   erneut   das   Fenster öffnete sprang J auf und fasste dem A mit beiden Händen in einer über ihn   gebeugten   Position   ins   Gesicht.   A   nahm   dies   als   Angriff   wahr und vermutete der J wolle ihm an den Hals gehen. Ein   solches   Verhalten   seitens   des   J   kann   durchaus   als   Angriff wahrgenommen   werden   und   stellt   eine   Bedrohung   der   körperlichen Integrität des A dar. Somit liegt ein Angriff des J vor.

  1. bb) Gegenwärtigkeit

 Dieser Angriff müsste auch gegenwärtig sein. Ein   Angriff   ist   gegenwärtig,  wenn   er   unmittelbar   bevorsteht,   geradestattfindet oder noch fortdauert.[12] Vorliegend   war   J   in   einer   gebeugten   Position   über   dem   A   und   fasste diesem ins Gesicht. Da J dem A schon Schläge angedroht hatte, ist davonauszugehen das J zu weiteren Maßnahmen gegriffen hätte. Der   Angriff   des   J   hat   also   gerade   stattgefunden   und   war   somit gegenwärtig. 

  1. cc) Rechtswidrigkeit

Der Angriff müsste auch rechtswidrig sein.

Nach der Lehre vom Erfolgsunrecht ist ein Angriff rechtswidrig, wenn kein besonderer Rechtfertigungsgrund vorliegt.[13]

b) Notwehrhandlung

Unter der Notwehrhandlung ist die erforderliche und gebotene Verteidigung gegenüber dem Angreifer zu verstehen.[14]

aa) Geeignetheit

Die Notwehrhandlung müsste geeignet sein. Geeignet ist das Mittel, durch dessen Einsatz zu erwarten ist, dass die Gefahr sofort und endgültig beseitigt oder abgeschwächt wird.[15] Vorliegend erreicht A durch den Messerstich das zurückweichen des J. Dadurch ist A in der Lage den Angriff abzuschwächen und von seiner liegenden Position in eine Aufrechte zu kommen. Somit war die Handlung des A geeignet.

bb) Erforderlichkeit

Die Handlung des A müsste zudem erforderlich gewesen sein. Erforderlich

ist diejenige Verteidigung, die aufgrund eines objektiven ex-ante-Urteils geeignet erscheint, den Angriff endgültig zu beenden, und dabei unter den gleichermaßen geeigneten Mitteln dasjenige darstellt, das den geringsten Verlust beim Angreifer bedingt.[16]

cc) Gebotenheit

Das  Notwehrrecht  könnte  vorliegend  jedoch  durch die  Gebotenheit

eingeschränkt sein.

Fraglich ist, ob die Handlung des W auch geboten war. Da J den A im vorliegenden Fall provoziert hat, könnte es sich um einen selbstverschuldeten herbeigeführten Angriff gehandelt haben.

Sowohl die Literatur als auch ein Teil der Rechtsprechung sprechen sich dafür aus, dass bereits ein sozialwidriges Verhalten ausreicht um das Notwehrrecht einzuschränken.

Ein anderer Teil der Literatur hingegen vertritt die Auffassung, dass lediglich ein rechtswidriges Vorverhalten zur Einschränkung des Notwehrrechts führen kann. Diese Auffassung ist allerdings abzulehnen, da das „schneidige“ Notwehrrecht nicht zu weit ausgedehnt werden soll. Demnach ist es dem Provokateur auch

bei einem lediglich sozialwidrigen Vorverhalten zuzumuten, leichte Eingriffe in die körperliche Integrität hinzunehmen.[17] W hat sich durch das Öffnen des Fensters nicht rechtswidrig aber sozialwidrig verhalten. Die Schläge des J können als leichte Eingriffe in die körperliche Integrität des A betrachtet werden und konnten ihm somit zugemutet werden. A ist aufgrund des selbstverschuldet herbeigeführten Angriffs dazu verpflichtet sich defensiv zu verhalten, wenn eine schwerwiegende Verletzung oder gar Tötung des Angreifers dadurch verhindert werden kann. Vorliegend hat der A den J mehrfach genötigt, sich aus der ersten Klasse zu entfernen, da er kein entsprechendes Ticket hatte und sich der Fahrgast A durch den von J ausgehenden Geruch und dessen Verhalten massiv gestört fühlte. Erst daraufhin schlägt J den A, was zweifelsohne einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff auf dessen körperliche Integrität ist. Ein Maßstab für das Verhalten des W bietet die „Drei-Stufen- Theorie“.

aa) Ausweichen

A hätte dem J ausweichen können. Zum einen könnte angenommen werden, dass A von den Schlägen des J überrascht gewesen ist und deshalb keine Zeit mehr hatte, auszuweichen. Dies kann aber vorliegend gerade nicht angenommen werden, da J die Schläge bereits angedroht hatte, wenn A nochmals versuchen sollte, den J mittels des Öffnens des Fensters wegzuekeln. Da A dies erneut tat, musste er zumindest damit rechnen, dass J seine Drohung wahrmacht. Wenn man also dieses Kriterium heranzieht, wäre es dem A durchaus möglich gewesen, dem J auszuweichen.  Allerdings ist in diesem Fall zu beachten, dass sich die Tat in einem Zugabteil abspielt, wo bei lebensnaher Auslegung wenig Platz ist um einem entsprechenden Angriff auszuweichen. Insoweit wäre ein Ausweichen bei dem vorhandenen Platzmangel schwierig gewesen und deshalb nicht ausreichend.

 bb) Schutzwehr

A hätte zunächst Schutzwehr üben müssen. Beispielsweise hätte er durch Rufe auf sich aufmerksam machen können. Allerdings war es laut Sachverhalt so, dass A und J die einzigen Passagiere in dem Abteil waren. Insoweit war schnelle Hilfe von außerhalb, beispielsweise von den Leuten, die außerhalb des Abteils standen, nicht rechtzeitig zu erwarten. Insoweit hätte hier keine wirksame Schutzwehr verübt werden können. Erst wenn diese Möglichkeiten ausgeschlossen sind, ist es geboten, Trutzwehr zu üben.

 cc) Trutzwehr

Erst nachdem J weiter auf A einschlägt, übt er Trutzwehr. Es gab in dieser Situation keine andere Möglichkeit den Angriff des J abzuwehren. Berücksichtigt werden muss zudem, dass J den A am Hals packt und dieser in dieser Situation ebenfalls Todesangst hatte, da er wahrscheinlich dachte, dieser würde ihn erwürgen. Obwohl der Gebrauch von Schusswaffen oder Messern als „ultima ratio“ gilt,[18] war A aufgrund der Einhaltung des „Drei-Stufen-Modells“ berechtigt, mit dem Fahrtenmesser auf J einzustechen. Er handelt mithin gerechtfertigt gem. § 32.

3. Ergebnis

W handelte gerechtfertigt gem. § 32. Weitere Rechtfertigungsgründe sind nicht ersichtlich. Somit hat sich A nicht wegen gefährlicher Körperverletzung gem. §§ 223, 224 I Nr. 2 und 5 strafbar gemacht.

Hilfsgutachten

Um auf alle aufgeworfenen Rechtsfragen eingehen zu können, wird an dieser Stelle hilfsgutachtlich weitergeprüft.

III. Schuld

  1. Notwehrexzess, gem. § 33 hilfsgutachtlich Wenn J die Möglichkeit gehabt hätte, dem A auszuweichen oder keine Schutzwehr geübt hätte, wäre er nicht gerechtfertigt, gem. § 32. Als Entschuldigungsgrund des A käme dann ein Notwehrexzess gem. § 33 in Betracht. Wie jedoch in § 33 normiert, müsste aus „Verwirrung, Angst oder Schrecken“ (asthenische Aspekte)[19] gehandelt haben. Derartige Aspekte sind nicht ersichtlich. Mithin ist A nicht entschuldigt gem. § 33. Er handelte schuldhaft. Somit hätte er sich wegen versuchten Totschlags, gem. § 223, 224 I Nr. 2, 5 StGB zum Nachteil des J strafbar gemacht.

III. Ergebnis

W hat sich nicht gem. §§ 223 I, 224 I Nr. 2 und 5 wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil des A strafbar gemacht.

 

C. Strafbarkeit des A wegen fahrlässiger Tötung gem. § 222 StGB

I. Tatbestand

A könnte sich wegen § 222 StGB strafbar gemacht haben. Eine entsprechende Tathandlung lag vor, da A dem J in den Bauch stach.

Der Taterfolg in Form des Todes des J liegt ebenfalls vor. Zudem muss eine objektive Vorsehbarkeit und eine objektive Vermeidbarkeit gegeben gewesen sein. Wenn man einen Menschen mit einem Messer attackiert und diesen nicht „nur“ in den Arm oder in das Bein sticht, erscheint es durchaus vorhersehbar, dass dieser sich innere Verletzungen zuzieht und infolge dessen auch sterben kann. Die objektive Zurechnung kann ebenfalls bejaht werden. Ob eine objektive Vermeidbarkeit vorgelegen hat oder nicht, kann an dieser Stelle offen bleiben, da eine Strafbarkeit jedenfalls an späterer Stelle abzulehnen ist.

 

II. Rechtswidrigkeit

Es könnte wieder der Rechtfertigungsgrund der Notwehr greifen. Hierzu gelten die oben genannten Ausführungen. Insoweit scheidet auch eine Strafbarkeit wegen § 222 StGB im Ergebnis aus.

 

III. Ergebnis

A hat sich nicht wegen § 222 StGB strafbar gemacht.

 

C. Strafbarkeit des A wegen versuchter Nötigung gem. § 240 III Var. 2, 22, 23 I zum Nachteil des J

A könnte sich wegen versuchter Nötigung gem. § 240 I Var. 2 zum Nachteil des J strafbar gemacht haben, indem er versucht hat J aus dem Zugabteil der ersten Klasse zu vertreiben.


Vorprüfung

Das Delikt wurde nicht vollendet. Der Erfolg ist nicht eingetreten. Der Versuch der Nötigung ist gem. § 23 I i.V.m. § 12 I strafbar.


I. Tatbestand


1. Tatentschluss

A müsste Tatentschluss bezüglich der Drohung mit einem empfindlichen Übel gehabt haben. Eine Drohung ist das auf Einschüchterung des Opfers gerichtete Inaussichtstellen eines zukünftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende sich Einfluss zuschreibt.[20] A droht dem J ihn hier schon wegzubekommen. Indem A wiederholt das Fenster öffnet nimmt A Einfluss auf den Eintritt des empfindlichen Übels. A hatte Tatentschluss.

2. Unmittelbares Ansetzen

Ein unmittelbares Ansetzen des A ist zu bejahen.

II. Rechtswidrigkeit

Darüber hinaus müsste W rechtswidrig gehandelt haben. Rechtswidrig i.S.d. Nötigung ist eine Tat, wenn die Androhung eines empfindlichen Übels zu dem angestrebten Zweck verwerflich ist. Verwerflich ist eine Handlung, wenn sie sozial unerträglich und sozialethisch in besonders hohem Maße zu missbilligen ist.[21] A wollte J aus dem Zugabteil ekeln. Sein Verhalten war verwerflich. A handelte rechtswidrig.

III. Schuld

A war schuldfähig. Es sind keine Entschuldigungsgründe ersichtlich.

IV. Ergebnis

W hat sich gem. § 240 III Var. 2 wegen Nötigung zum Nachteil des A strafbar gemacht.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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                    44.Auflage 2020

 

 

[1] § ohne Gesetzesangaben sind solche des StGB.

[2] BeckOK StGB, Eschelbach, § 223 Rn. 17.

[3] Kindhäuser, LPK § 223 Rn. 4; BGH NJW 1960.

[4] Rengier, Strafrecht AT, § 13 Rn. 3.

[5] Kühl, Strafrecht AT, § 4 RN. 43.

[6] Leipziger Kommentar zum StGB, § 244 Rn. 20; BGHSt. 3, 105.

[7] Kühl, Strafrecht BT II, § 4 Rn. 43.

[8] Rengier, Strafrecht BT II § 14 Rn. 50.

[9] Wessels, Beulke, Satzger – Strafrecht AT, S. 99 Rn. 306.

[10] Rengier, Strafrecht AT, § 18 Rn 59.

[11] Rengier, Strafrecht AT, § 18 Rn. 6.

[12] Rengier, Strafrecht AT, § 18 Rn. 19.

[13]

[14] NK-StGB/Urs Kindhäuser StGB, § 32 Rn. 78.

[15] BeckOK StGB/Mommsen/Savic StGB § 32 Rn. 28.

[16] NK-StGB/Urs Kindhäuser StGB § 32 Rn. 88 ff.

[17] BGHSt 42, 97 ff.

[18] Wessels/Beulke/Satzger AT § 8 Rn. 335 f.; BGH NStZ 06, 152.

[19] Kühl, Strafrecht AT § 12 Rn. 132.

[20] Wessels/Hettinger, BT 1 § 8 Rn. 402.

[21] BGHSt 17, 328, 332.